Scharfe Chili-Soße

Neulich hatte ich einige Chilies vom Asia-Supermarkt zu Hause, welche schon etwas schrumpelig waren. Da ich diese nicht wegwerfen wollte und ich eh schon lange mal eine Chili Soße zum Nachschärfen selbst herstellen wollte, habe ich einfach mal auf einer Tabasco-Flasche nachgeschaut, was da alles drin ist.

Die Zutaten sind recht überschaubar: Chilies, Wasser, Essig, Salz

Hier nun mein Rezept:

  • 200g Chilies
  • 300ml Wasser
  • 50ml Weissweinessig
  • 1 Prise Salz

Zunächst werden die Enden der Chilies entfernt.

Anschließend gibt man diese in einen kleinen Topf und fügt das Wasser und den Essig hinzu. Die Chilies sollten von der Flüssigkeit bedeckt sein.

Nun werden die Chilies 15-20 Minuten lang gekocht. Lieber etwas länger köcheln lassen, dann geht die Schale später besser ab. Nach dem Kochen die Chilies aus der Flüssigkeit nehmen und weiterverarbeiten. Die Flüssigkeit NICHT weggießen!

Nun werden die Chilies seitlich aufgeschnitten, das Kernhaus entfernt und die harte Aussenhaut abgezogen.

Das Fruchtfleisch kommt in einen Mixer, der Rest wandert in die Biotonne, oder auf den Kompost…

Die Flüssigkeit wieder zum Fruchtfleisch geben und im Standmixer auf höchster Stufe solange pürieren, bis keine größeren Stückchen mehr erkennbar sind.

Anschließend lasse ich die Soße nocheinmal richtig zusammen mit einer Prise Salz aufkochen und fülle sie danach in eine Flasche ab. Eine gebrauchte Condimento Balsamico Flasche hat sich hier gut bewährt. Der Stopfen der Flasche lässt sich vor dem Befüllen mit einem spitzen Gegenstand gut entfernen und danach wieder reindrücken.

Viel Spaß beim Schärfen 🙂

LOMO LC-A

Durch Zufall bin ich kürzlich auf Youtube über diese Kamera gestolpert.

LOMO, da war doch was…
…ach ja, das war doch diese kleine russische Kamera…

…ich hatte vor einigen Jahren schon einmal Berührung mit dieser Analogkamera, es war kurz nach meinem Studium, das Internet steckte noch in den Kinderschuhen, auf Webseiten, die etwas auf sich hielten war 6-8 Pixel hohe Schriften der letzte Schrei und eine dieser Seiten war lomography.com

Dort konnte man Kameras und Filme kaufen, diese auch entwickeln lassen und die Bilder, die auf den Seiten zu sehen waren haben mich irgendwie fasziniert, extreme Farben, starke Vignettierung und oft sehr spannende Motive ließen mich auch von dieser Kamera träumen. Zur damaligen Zeit kostete so eine LC-A auf der Seite 250 DM. Ja es gab noch keinen €uro zu der Zeit…

Auf jeden Fall war mir das zu viel Geld und somit verschwand das Wissen um diesen Fotoapparat in der Versenkung meiner Hirnwindungen.

Nun ja, vor kurzem bin dann wieder drüber gestolpert und die Kamera ließ mich wieder nicht mehr los. Neu kommt sie inzwischen aus China und kotet um die 200 €, immer noch wahnsinnig viel Geld für eine Kamera, die kaum Ausstattung hat.
Aber heute gibt es ja Dinge wie ebay Kleinanzeigen und damit war die Suche gestartet und wenige Tage später hatte ich die Kamera für knapp 20€ in meinen Händen.

Anschließend ging die Sucherei los. Wo bekomme ich Analogfilme her, wo kann ich diese entwickeln und was kostet mich der ganze Spaß…

Vorläufig bin ich bei Rossmann gelandet, drei 36er Kodak Gold 200 Filme kosten da 8€, das Entwickeln 2,55€ pro Film und pro 9×13 Bild werden irrsinnige 1 Cent verlangt.

Mittlerweile habe ich den zweiten Film durch und werde hier immer mal wieder ein paar gute Fotos davon posten.

Hary