LC-A Photos 2

Bei meinen ersten Scan-Versuchen mit meinem neuen Filmscanner bin ich über diese Serie von Bildern mit den verschiedenen möglichen Entfernungseinstellungen der LOMO LC-A gestossen.

Man kann bei den Bildern finde ich sehr schön die Verzerrungen der Linse bei unterschiedlichen Einstellungen sehen.

   

Olympus 35 RC

Nach den ersten positiven Erfahrungen mit der analogen Fotografie kam der Wunsch nach einer kompakten Kamera mit mehr Einstellungsmöglichkeiten auf. Die Lomo LC-A macht zwar gute Bilder, aber manchmal ist die Automatik einfach zu automatisch…

Also habe ich erst mal eine namhafte Suchmaschine angeworfen und nach Leica Analogkameras gesucht. Dabei bin ich dann über Ken Rockwell gestolpert, der jede Menge richtig guter Kamera Reviews online hat.

Nach einigem hin und her habe ich mich für eine Olympus Kamera entschieden, die Objektive sollen kleine Wunderwerke sein und die Kameras selbst können meist komplett mechanisch und manuell betrieben werden.
Zunächst wollte ich eine 35 SP, konnte aber keine für meine geplantes Maximalbudget von 100€ finden. Zudem waren die Kameras häufig in einem nicht gerade guten Zustand.

Dann habe ich plötzlich eine 35 RC inkl. originaler Bereitschaftstasche für rund 90€ entdeckt. Nach kurzem Zögern stand fest, das Teil muss her.
Also gekauft und wenige Tage später konnte ich sie in meinen Händen halten.
Die Kamera war relativ gut gereinigt, die Tasche wirklich in einem super Zustand und die Batterie leer.

 

Da kommen wir auch schon zum ersten Problem, das man mit so alten Geräten haben kann. Viele der Apparate benötigen eine Quecksilber-Batterie, welche seit einigen Jahren nicht mehr verkauft werden darf. Es gibt zwar Ersatzbatterien auf Alkaline-Basis, aber diese haben eine ganz andere Spannung und Entladekurve, so dass die Belichtungsmessung nicht korrekt wäre.

Das ist für mich aber kein Problem, da ich ohnehin ein Gefühl für Zeit und Blende entwickeln möchte und daher rein mechanisch fotografiere.

Um nicht Unmengen falsch belichteter Fotos zu erhalten habe ich auf meinem Smartphone die Android-App „Photography Assistant“ installiert, welche den Umgebungslicht-Sensor des Smartphones nutzt und zur gewünschten Blende eine entsprechende Verschlusszeit vorschlägt. Ich bin gespannt, wie gut das Ganze funktioniert und werde hier Bilder posten, nachdem ich den ersten Film entwickelt habe.

Abschließend noch der Blick durch den Sucher…

2. Augsburger Radlnacht

Am 15.07.2017 war die 2. Augsburger Radlnacht.

Es war wieder eine gelungene Veranstaltung und es hat irre Spaß gemacht mit den anderen 6000 Radlern auf abgesperrten Straßen die 14km Runde zu fahren.

  

Wir werden das nächste Mal sicher wieder dabei sein!

Augsburg-Füssen overnight

Eigentlich wollte ich in der ersten Woche der Pfingstferien mit meiner Tochter von Augsburg nach Regensburg Radeln. Leider ist diese Tour ziemlich ins Wasser gefallen, da das Wetter alles andere als gut war. Eine Regen und Kaltfront zog durch Bayern, von Süd nach Nord.

Etwas gefrustet und positiv überrascht vom Kaiserwetter am Donnerstag den 08.06.2017 hatte ich die spontane Eingebung nachts von Augsburg nach Füssen zu radeln (natürlich ohne meine Tochter).
Eine Tour über Nacht wollte ich schon ganz lange mal machen und das Wetter, die sternenklare Nacht und der Vollmond waren perfekte Bedingungen für die Tour.

Gedacht, gemacht, startete ich gegen Sieben Uhr Abends von zu Hause.
Nach einem Zwischenstopp an der DAV Kletterhalle in Augsburg und einem Abschieds-Bier mit Frau und Freunden ging es auf die Reise.
Ich hatte keine konkrete Route geplant, war ich doch die Strecke schon mal zusammen mit einem Freund nach Füssen auf dem Lechhöhenweg gelaufen.

Durch den Auwald am Lech ging es zum ersten Wehr, wo der gute gefüllte Fluss unter großem Getöse Richtung Donau unterwegs war.

Da es meine erste Übernacht-Radtour war und ich nicht einschätzen konnte ob ich die ganze Nacht wachbleiben konnte, hatte ich Schlafsack, Biwaksack und Isomatte dabei. Ausserdem hatte ich meinen Kocher und Tee bzw. Asianudeln im Gepäck um mich bei Bedarf wärmen zu können.

Während ich mir meinen Weg vorbei an den verschiedenen Lechstaustufen bahnte wurde es immer dunkler. In Waldabschnitten hatte ich teilweise mein Licht eingeschaltet, da hier der Mond nicht hell genug war.
Ca. eine halbe Minute flog vor mir im Scheinwerferlicht eine Fledermaus, der die Insekten, welche durch das Licht angelockt wurden vermutlich direkt ins Maul flogen.

Ungefähr um Mitternacht erreichte ich Landsberg.

Nach Landsberg wurde es ziemlich zäh, es ging bergauf und zog sich über kleine Sträßchen und Waldwege ganz schön hin, ich dachte intensiv übers Aufgeben nach…
…dann allerdings nach Epfach hatte ich plötzlich Sicht auf die Berge, die sich schwarz am Horizont abzeichneten.
Jetzt wusste ich wieder, warum ich unterwegs war, morgen früh würde ich die Berge in Augenschein nehmen können.

In der Stunde vor Sonnenaufgang wurde es saukalt, ich zitterte trotz radeln, ich hatte leider nicht mehr Schichten im Gepäck, meine Armlinge leisteten nur mäßig Abhilfe. Auf einer Bank im Schutz von einer dichten Hecke machte ich Pause und kochte mir ein paar Nudeln. Die scharfen Nudeln mit grünem Curry konnten mich wenigstens ein bischen wärmen.

Die Morgendämmerung in der Nähe der Lechstaustufe kurz vor dem Forggensee war einfach genial.

Ich fuhr auf einer nicht in der OpenStreetMap verzeichneten Strecke zum Forggensee. Ich war ziemlich happy, als ich endlich dort war.

Die letzten Kilometer am See entlang nach Füssen vergingen dann recht schnell.

Eigentlich wollte ich in Füssen noch Frühstücken, aber nachdem am Bahnhof gerade der Zug nach Augsburg stand und ich richtig fertig war, bin ich direkt nach Hause zurück gefahren.

Es war eine super Tour und wird sicher nicht meine letzte „Nachtfahrt“ gewesen sein.

LC-A Photos 1

Hier kommen die ersten Bilder, welche ich mit meiner Lomo aufgenommen habe. Ich finde Sie zeigen eine schöne Vignettierung und die Farbdarstellung ist richtig toll.

Es handelt sich um Scans von Papierabzügen auf Standard Fuji-Crystal Paper.
Mit dem Ergebnis der Scans von meinem Brother DCP-J315W bin ich nicht wirklich zufrieden. Es gibt also noch Luft nach oben 😉

   

Pico del Teide

Als wir uns für einen Urlaub auf Teneriffa entschieden hatten, war für mich klar, dass ich auf jeden Fall den Teide besteigen wollte.

Er ist mit seinen 3718m der höchste Berg der Kanaren und damit auch von ganz Spanien.


Für das letzte Stück der Wanderung, von der Bergstation der Seilbahn zum Gipfel, ist ein Permit erforderlich, welches kostenlos im Internet beantragt werden kann. Dadurch soll verhindert werden, dass zu viele Menschen den Gipfel besteigen.

In meinem jugendlichen Leichtsinn dachte ich es genügt einen Monat vor unserem Urlaub ein Permit zu beantragen. Pustekuchen. Der Vorlauf war ca. 2 Monate.
Etwas frustriert habe ich dann nach Alternativen gegoogelt und dabei rausgefunden, dass man das Permit nur zwischen 9 und 17 Uhr benötigt, ein Aufstieg davor oder danach wäre also möglich.

Nach einigem hin und herüberlegen habe ich mich dann für den Aufstieg in der Dunkelheit mit der Option auf den Sonnenaufgang am Gipfel entschieden.
Vom Parkplatz an der TF 21 sind es ca. 1400hm bis zum Gipfel. Ich hatte mir vorgenommen um 4:00 Uhr loszulaufen um sicher vor 9:00 Uhr wieder vom Gipfelweg runter zu sein.

Gesagt getan, bin ich also um 3:00 Uhr aufgestanden und war dann um 4:00 Uhr pünklich am Parkplatz.
Der erste Wahnsinnseindruck.
Sterne.
Viele Sterne.
Sie schienen so nah zu sein, wie ich sie noch nie zuvor gesehen habe.

Allein das war schon überwältigend. Also die starke Stirnlampe auf dem Kopf montiert und ab ging es…

Der Weg ist zu Beginn recht angenehm, es ist eine Schotterstraße, die mit einer leichten Steigung nach oben führt. Sehr gut, um sich erst einmal an die Höhe zu gewöhnen.
Das Wetter war perfekt, keine Wolke am Himmel, den ersten Teil des Weges hätte man problemlos ohne Lampe gehen können, da der Mond mehr als hell war. Zwischendurch war es immer mal wieder ziemlich windig und das war ganz schön kalt, ich machte mir darüber noch keine Gedanken, vermutlich war es besser so…

Auf ca. 2730m endet der Schotterweg und das Abenteuer beginnt. Der Weg ist zu 95% sehr gut durch kleine Steinmäuerchen markiert (man befindet sich ja in einem Nationalpark und soll die Wege nicht verlassen), stellenweise war es aber nicht ganz so einfach den „richtigen“ Weg zu erkennen, wenn es über Felsen nach oben ging. Der Weg besteht größtenteils aus ziemlich grobem und losem Schotter, so dass gute und stabile Schuhe absolut empfehlenswert sind.

Während ich nach oben wanderte wurde der Wind immer unangenehmer, mein Körper war nicht wirklich kalt, meine Arme und vor allem meine Hände jedoch sehr wohl. Die Hände nesselten immer wieder und ich versuchte diese so gut es ging vor meinen Körper zu halten um ein weiteres Auskühlen zu verhindern. Meine Große Hoffnung war das Refugio Altavista, wo ich hoffte mich etwas aufwärmen zu können…

…kurz nach sechs war es dann soweit, ich konnte die Lichter der Hütte sehen. Wärme war in greifbarer Nähe. Ich betrat die Hütte. Andere Wanderer, die dort übernachtet hatten, machten sich bereit die letzten Höhenmeter zum Gipfel zurückzulegen.
Darauf die kurze Konversation mit dem Hüttenwirt:
„Can I help you sir?“
„I just want to do a short stop.“
„I am sorry sir, only with reservation, we are closing now, we open again at 11 oˋclock. You can rest outside.“
Zack, zerplatzt der Traum von einem wärmenden Getränk in der Hütte.
Na gut, dann also weiter zum Gipfel.

Weiter durch grobes Gestein ging es in Richtung der Bergstation der Seilbahn. Von dort geht das letzte Stück Weg zum Gipfel. Diese letzten Höhenmeter waren enorm Steil, mir war inzwischen extrem kalt und meine Arme taten richtig weh. Aber jetzt abbrechen wollte ich nicht.

Auf den letzten Höhenmetern spielten meine Gefühle völlig verrückt, mir kamen immer wieder Tränen und ein unbeschreibliches Glücksgefühl erfüllte mich.
Gleich hätte ich es geschafft! Gleich wäre ich auf dem höchsten Berg Spaniens und das noch bevor die Sonne aufging.
Es war einfach nur unbeschreiblich.
Oben am Gipfel hatten sich schon viele Wanderer eingefunden um das Spektakel des Sonnenaufgangs zu bewundern.
Ich versuchte mit mäßigem Erfolg ein windstilles Plätzchen zu finden und setzte mich für einige Minuten auf einen Felsen. Schwefelgeruch erfüllte meine Nase.
Der Ausblick über die ganze Insel war wunderbar, das Meer war unter einer Wolkendecke verborgen. Der Himmel färbte sich zusehends in den verrücktesten Farben.


Leider war es mir einfach zu kalt, so dass ich mich schon wieder an den Abstieg machte, als die Sonne endlich über den Horizont kletterte.


Die Strahlen waren leider zu schwach um gleich Wärme zu spenden, also stieg ich möglichst schnell wieder ab.

Auf dem Abstieg war ich mehr oder weniger allein unterwegs, die meisten Wanderer hatten wohl die Seilbahn genommen oder den Weg über den Pico Viejo fortgesetzt.

Auf dem Rückweg konnte ich dann auch die berühmten Teide Eier bestaunen, pechschwarze Lavakugeln inmitten von ansonsten recht hellem Schotter.

Um zehn Uhr war ich zurück am Parkplatz und gegen elf wieder im Hotel.

Würde ich es wieder machen?
Definitiv ja, aber ein Windbreaker und Handschuhe sind beim nächsten Mal mit Sicherheit im Gepäck.

Scharfe Chili-Soße

Neulich hatte ich einige Chilies vom Asia-Supermarkt zu Hause, welche schon etwas schrumpelig waren. Da ich diese nicht wegwerfen wollte und ich eh schon lange mal eine Chili Soße zum Nachschärfen selbst herstellen wollte, habe ich einfach mal auf einer Tabasco-Flasche nachgeschaut, was da alles drin ist.

Die Zutaten sind recht überschaubar: Chilies, Wasser, Essig, Salz

Hier nun mein Rezept:

  • 200g Chilies
  • 300ml Wasser
  • 50ml Weissweinessig
  • 1 Prise Salz

Zunächst werden die Enden der Chilies entfernt.

Anschließend gibt man diese in einen kleinen Topf und fügt das Wasser und den Essig hinzu. Die Chilies sollten von der Flüssigkeit bedeckt sein.

Nun werden die Chilies 15-20 Minuten lang gekocht. Lieber etwas länger köcheln lassen, dann geht die Schale später besser ab. Nach dem Kochen die Chilies aus der Flüssigkeit nehmen und weiterverarbeiten. Die Flüssigkeit NICHT weggießen!

Nun werden die Chilies seitlich aufgeschnitten, das Kernhaus entfernt und die harte Aussenhaut abgezogen.

Das Fruchtfleisch kommt in einen Mixer, der Rest wandert in die Biotonne, oder auf den Kompost…

Die Flüssigkeit wieder zum Fruchtfleisch geben und im Standmixer auf höchster Stufe solange pürieren, bis keine größeren Stückchen mehr erkennbar sind.

Anschließend lasse ich die Soße nocheinmal richtig zusammen mit einer Prise Salz aufkochen und fülle sie danach in eine Flasche ab. Eine gebrauchte Condimento Balsamico Flasche hat sich hier gut bewährt. Der Stopfen der Flasche lässt sich vor dem Befüllen mit einem spitzen Gegenstand gut entfernen und danach wieder reindrücken.

Viel Spaß beim Schärfen 🙂

LOMO LC-A

Durch Zufall bin ich kürzlich auf Youtube über diese Kamera gestolpert.

LOMO, da war doch was…
…ach ja, das war doch diese kleine russische Kamera…

…ich hatte vor einigen Jahren schon einmal Berührung mit dieser Analogkamera, es war kurz nach meinem Studium, das Internet steckte noch in den Kinderschuhen, auf Webseiten, die etwas auf sich hielten war 6-8 Pixel hohe Schriften der letzte Schrei und eine dieser Seiten war lomography.com

Dort konnte man Kameras und Filme kaufen, diese auch entwickeln lassen und die Bilder, die auf den Seiten zu sehen waren haben mich irgendwie fasziniert, extreme Farben, starke Vignettierung und oft sehr spannende Motive ließen mich auch von dieser Kamera träumen. Zur damaligen Zeit kostete so eine LC-A auf der Seite 250 DM. Ja es gab noch keinen €uro zu der Zeit…

Auf jeden Fall war mir das zu viel Geld und somit verschwand das Wissen um diesen Fotoapparat in der Versenkung meiner Hirnwindungen.

Nun ja, vor kurzem bin dann wieder drüber gestolpert und die Kamera ließ mich wieder nicht mehr los. Neu kommt sie inzwischen aus China und kotet um die 200 €, immer noch wahnsinnig viel Geld für eine Kamera, die kaum Ausstattung hat.
Aber heute gibt es ja Dinge wie ebay Kleinanzeigen und damit war die Suche gestartet und wenige Tage später hatte ich die Kamera für knapp 20€ in meinen Händen.

Anschließend ging die Sucherei los. Wo bekomme ich Analogfilme her, wo kann ich diese entwickeln und was kostet mich der ganze Spaß…

Vorläufig bin ich bei Rossmann gelandet, drei 36er Kodak Gold 200 Filme kosten da 8€, das Entwickeln 2,55€ pro Film und pro 9×13 Bild werden irrsinnige 1 Cent verlangt.

Mittlerweile habe ich den zweiten Film durch und werde hier immer mal wieder ein paar gute Fotos davon posten.

Hary

Welcome to the Jungle

Willkommen auf limeware.de

In diesem Blog möchte ich kein bestimmtes Thema exzessiv behandeln, es soll viel mehr ein Blog für meine verschiedenen Hobbies werden.

Ich fahre leidenschaftlich gerne Rad, Rennrad und Fatbike, und werde hier über meine Touren berichten.

Ich gehe ebenfalls sehr gerne Wandern, besonders schöne Touren möchte ich hier zum Besten geben. Da ich einige Zeit aufgrund einer Verletzung nicht raus in die Natur konnte, weiß ich, wie schön es ist, darüber zu lesen, oder sich Touren auf youtube anzusehen…

Zu guter letzt fotografiere ich gerne, früher digital, seit wenigen Tagen wieder analog, das soll der dritte Punkt im Reigen meines Blogs werden.

So long and thanks for all the hits.

Hary